Trinkhorn
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Datierungvor 1939
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Inventarnummer2019.439
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Geografische Referenz
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MaterialZebuhorn, geschnitzt
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Objekttyp
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Archivbereich
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MasseGesamtmass: 78 x 9,5 x 9,5 cm
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Provenienzen2003: Susanne Mayer-Himmelheber (*1946), Familienangehörige*r
1938–1939: Hans Himmelheber (1908–2003), Sammler*in, Demokratische Republik Kongo
vor 1939: Urheber*in unbekannt, in Demokratische Republik Kongo
2019: Museum Rietberg, Käufer*in, Zürich -
CreditlineAnkauf mit Mitteln von Eberhard und Barbara Fischer
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Schlagworte
Dieses fast metallisch-gelb glänzende Zebu-Stier-Horn mit den makellos eingeschnittenen Flechtornamenten und dem facettiert geschnitzten Griffstück war somit einst ein wichtiges Herrschaftszeichen eines Kete-Fürsten und wurde vermutlich mehr zur Schau gestellt, als dass aus ihm effektiv ein Herrscher Palmwein trank.
Gewebemuster bildende Schlingen wie auf diesem Horn finden sich schon auf den frühesten, ins beginnende 17. Jahrhundert datierten Raphia-Plüschstoffen aus dem Königreich Kongo (z.B. im Pitt Rivers Museum in Oxford). Sie wurden ähnlich noch in den 1930er-Jahren bei den Kuba und Kete angefertigt – und damals auch von älteren Personen getragen. Auf Schachteln, Bechern, Krügen und Klistieren aus Holz sind sie häufig, auf viel schwerer zu beschnitzenden Hörnern hingegen selten.
Literatur